Das Projekt „TRACES: Kinder helfen Kindern“
Show notes
Das Projekt „TRACES: Kinder helfen Kindern“ wurde ins Leben gerufen, um eine Unterstützung für kranke Kinder zu bieten. Es richtet sich an aber nicht nur an krebskranke Kinder, sondern auch an Kinder, die allein, deprimiert sind, oder Opfer von Mobbing, Drogen, Gewalt usw. sind.
Show transcript
00:00:00: Hallo liebe Kinder und herzlich willkommen zu unserem Podcast zum Projekt Kinder, helfen Kinder.
00:00:07: Das sind meine zwei lieben Schülerinnen.
00:00:10: Ich heiße Sucman.
00:00:14: Und ja ich kann sagen dass sie die Selle dieses Projekts sind.
00:00:19: ohne sie würde ich gar nicht schaffen.
00:00:22: und als Einführung haben wir uns überlegt das ich der erste Gast bin.
00:00:31: Okay, ich stehe euch zu verfügen.
00:00:35: Los mit den Fragen!
00:00:37: Krebskranke.
00:00:40: Warum unterstützen Sie Krebs-Kranke-Kinder?
00:00:44: Weil ich als Kind selber Krebs hatte und ich weiß ganz genau wie man sich fühlt wenn man Krebs hat und ich weiss wie allein Krebs kranke Kinder sich manchmal fühlen können.
00:00:58: Wie waren sie als Kind?
00:01:00: Ich war ein ganz ruhiges, braves Kind.
00:01:03: Ich habe keine Probleme gemacht, ich habe keine Quatsch gemacht.
00:01:06: Ich war freundlich nicht fleißig und habe gut gelernt.
00:01:12: Wie alt waren Sie als die Krebs haben?
00:01:15: Vierzehn.
00:01:16: Vierzeneinhalb.
00:01:19: Erinnern Sie sich wie sie sich gefühlt haben als sie die Diagonistik erfahren
00:01:27: haben?
00:01:28: Ganz genau, als ob es gestern gewesen wäre.
00:01:31: Also mein erster Gedanke war... Ich bin tot!
00:01:34: Ich habe keine Zukunft mehr.
00:01:36: Es ist nur noch eine Sache von ein paar Wochen vielleicht vor ein paar Monaten und ich hatte einfach das Gefühl der Boden rennt von unter meinen Füßen und ihr musst ja denken, dass war vor ... ... achtundzwanzig Jahren.
00:01:52: also die Medizin war nicht so fortgeschritten wie heute.
00:01:55: Und dann meistens, wenn du Diagnostik Krebs bekommen hast, hat es in der Fälle auch tot bedeutet.
00:02:04: Und zu der Zeit hatte selbst meine Tante Krebs und ihr ging's schon sehr schlecht.
00:02:11: also ich wusste ganz genau was das ist.
00:02:18: Was habt ihnen
00:02:24: geholfen stark zu bleiben?
00:02:26: Ich denke die Musik.
00:02:29: weil ja, das ist diese Krebserkrankung und es so eine schlimme Zeit.
00:02:35: Besonders wenn man die Chemotherapie macht dann geht es dir so schlecht dass du einfach nichts machen kannst.
00:02:43: Du hättest überall die ganze Zeit, du möchtest dich übergeben auch wenn du nicht mehr Remagen hast und dann kannst du Wetter lesen noch spielen Fernsehen Ja und das Einzige was ich machen konnte war Musik zu hören Weil Musik hören ist nicht so anstrengend.
00:03:00: Dann kannst du einfach deine Kopfhörer aufsetzen, Augen zu machen und einfach hören.
00:03:07: Und das hat mir Kraft gegeben hier.
00:03:10: Was habt Ihnen Hoffnung gegeben?
00:03:12: Da glauben!
00:03:14: Also ich bin heute eine sehr gläubige Person.
00:03:18: Ich war schon als Kind sehr glücklich und Betten hat mir auch geholfen Und es klingt vielleicht komisch, aber ich hatte schon die ganze Zeit das Gefühl gehabt.
00:03:29: Es wird gut sein!
00:03:32: Egal wie schlecht es jetzt ist... Es gibt Hoffnung und es wird wieder gut sein.
00:03:38: Ich denke dieser Gedanke-Kampf von Gott...
00:03:43: Was war der schrägste Teil der Behandlung?
00:03:47: Definitiv die Chemotherapie.
00:03:49: Also wie gesagt ja wenn man die Chemo macht, das sind diese Medikamente, die eigentlich ein Gift für den Körper sind.
00:03:58: Die sollen die Krebszellen töten aber sie können ja nicht unterscheiden und ob das gute Zellen oder schlechte zellen, krebsartige Zellen und dann greifen Sie alles an und deswegen ist es dir so überall.
00:04:12: du musst dich die ganze Zeit übergeben, du bist sehr schwach.
00:04:16: Also ich erinnere mich, ich konnte nicht mal... Ich hatte nicht einmal Kraft ein Glas Wasser zu holen.
00:04:21: Zu heben.
00:04:22: so schwach war ich.
00:04:24: und ja die Augen haben sich sehr milder gefühlt Und ich weiß manchmal habe ich nur gesagt, ich möchte einfach sterben.
00:04:31: Ich möchte nicht mehr.
00:04:32: Ich mache keine Sitzung mehr.
00:04:34: egal Das hat gereicht.
00:04:36: das war richtig richtig schlimm.
00:04:40: Wie lange hat die Beharrung gedauert?
00:04:43: Alles zusammen Ungefähr achtzehn Monate.
00:04:50: Es
00:04:54: war sehr schwer, weil ich sehr lange im Krankenhaus war.
00:04:58: Ich durfte das Krankenhaus nicht verlassen, nicht mal in den Hof gehen.
00:05:02: Das Krankenhaus hatte keinen Hof, wo man ein bisschen frischer Luft nehmen konnte und es war Sommer, es war sehr schönes Wetter und ich habe einfach Besone auf meiner Haut vermisst.
00:05:15: Und ja, ich habe meine Tiere zu Hause vermisst.
00:05:20: Ich hatte zwei Wellensütische und eine Katze.
00:05:24: Die hab' ich auch sehr viel vermisst... ...meine Freunde und sogar die Schule!
00:05:31: Also irgendwann möchtest du einfach dein normales Leben wieder haben und die Schule gehört dazu.
00:05:39: Das fand ich extrem schwer, dass ich das nach Hause nicht gehen durfte.
00:05:43: Weil man während Chemotherapie sehr, sehr empfindlich ist darf man auch nicht so viele Besucher bekommen.
00:05:50: Das ist für die Patienten sehr gefährlich.
00:05:54: wenn die Personen erkrankt sind dann kannst du irgendwelche Viren oder Bakterien nehmen und dann durfte ich wirklich nur meine Eltern mein Bruder seine Frau sehen sonst niemanden.
00:06:08: das war schwer.
00:06:11: Was war das Traumatisierende Erreignisse in dieser Zeit?
00:06:39: Also es ging uns alle sehr schlecht.
00:06:42: Klar, wir hatten alle die gleiche Behandlung und darunter war auch meine beste Freundin.
00:06:47: Die war zur gleichen Zeit wie ich an Krebs erkrankt.
00:06:51: Sie hatte Lungenkrebs.
00:06:53: Und es war sehr schwer, auch die anderen Kinder zu sehen, wie sie sich quälen und wie sie eigentlich durch das Gleiche wie du gehen.
00:07:06: Und einige haben die Chemotherapie leichter vertragen.
00:07:10: Einige haben das schwieriger Vertragen nach dem und ganz traumatisierend war, als meine beste Freundin gestorben ist.
00:07:19: also sie hat es nicht geschafft.
00:07:22: Wir wurden fast gleichzeitig operiert und ich habe es geschafft.
00:07:25: Ich bin noch da und sie hat's nicht geschafft.
00:07:28: Sie ist dann mit sechzehn gestorban.
00:07:30: Das war wirklich bis heute.
00:07:32: manchmal denke ich ja Das ist so ein Geschenk, dass ich da bin und das machen darf.
00:07:39: Und es schon... ja sie waren nur zwanzig Jahre tot.
00:07:44: Irgendwie ist das Leben nicht fair.
00:07:47: Manchmal frage ich mich warum ich und nichts sehe.
00:07:55: Wie war Ihre Routine als Sie krank war?
00:08:01: Aufstehen!
00:08:03: Sich übergeben!
00:08:05: Wieder im Bett liegen wieder sich übergeben Zwischendurch so Musik hören ab und zu versucht haben, was zu essen.
00:08:13: Als ich von meiner Familie besucht bekommen habe, dann habe ich versucht für sie stark zu sein.
00:08:21: Weil das sehr schwer war, weil die konnten sich nicht verstecken.
00:08:25: Sie haben natürlich nicht geweint als ich da bei mir war aber ich konnte sehen dass sie vorher geweint haben.
00:08:32: Und ich habe immer versucht starten zu sein, aber wenn ich sie gesehen habe wie sie vorher geweint haben, dann war es auch für mich sehr schwer.
00:08:40: Und ja, das passiert jeden Tag.
00:08:45: Also auch nachts.
00:08:46: ich konnte nie so richtig eine ganze Nacht schlafen weil es dir immer wieder.
00:08:51: du hast dieses Gefühl du musst dich übergeben dann kannst natürlich auch nicht schlaffen.
00:08:57: und ja ich war einfach zu schwach.
00:09:00: Ich musste also eine Krankenschwester musste mich immer helfen beim Duschen Weil ich mich nicht selber auf die Beine halten konnte.
00:09:08: also ich war extrem schwach.
00:09:10: Das war dann jeden Tag so.
00:09:12: Ich hatte natürlich auch bessere Tage, aber im Prinzip in Krankenhaus ist das gleiche.
00:09:17: Du liegst nur und versuchst was zu machen, was du nicht machen kannst.
00:09:22: Ja, und das Einzige, was ich damals machen konnte, war Musik hören.
00:09:27: Das wars!
00:09:29: Wie war Ihre Beziehung an den Klappskrankungen?
00:09:34: Wir waren alle sehr lieb zueinander Alle im gleichen Topf waren, wir hatten das Gleiche.
00:09:44: Wir haben uns gegenseitig gefühlt.
00:09:46: also ich kann dir jetzt erzählen aber du kannst es immer noch nicht verstehen wie jemand Gott sei Dank wie jemand der da durchgegangen ist und ja wir haben uns immer geholfen.
00:09:57: also wenn der eine sich besser gefüllt hat als die anderen hat.
00:10:04: zum Beispiel also ich hatte zb immer Probleme mit meinen Wänen dass sie mal geschwollen waren.
00:10:09: Und da war ich, also ich war vierzehn.
00:10:11: Da war noch ein Mädchen, das war zehn Jahre alt und die hat mir zum Beispiel immer so kalte Kompressen gebracht und hat sie auf meinen Gelenk geleckt damit es mir nicht mehr weh tut.
00:10:22: Also man hat mit mir gesprochen, also man hat schon versucht sich gegenseitig zu helfen.
00:10:32: Was war Ihre altergliche Stimmung als Sie kratzt hatten?
00:10:39: Das war schwer.
00:10:40: Also ich war traurig, ich habe mich immer gefragt warum ich was habe verbrochen.
00:10:52: also ich habe extrem selten gelacht weil es eigentlich keinen Grund zum lachen gab.
00:11:00: und wenn ich eine bessere Stimmung hatte ja dann ist zum Beispiel meine Mutter gekommen.
00:11:05: ich konnte sehen dass sie vorher geweint hat und da war meine gute stimmung auch weg.
00:11:14: Aber manchmal hast du so ein bisschen bessere Tage, wo du dich ruhig fühlst.
00:11:22: Ich hatte Tage, in denen ich gesagt habe, dass ich nicht mehr möchte.
00:11:30: Das war's.
00:11:31: Egal, ich mache das nicht mehr und ich hatte Tage an denen ich wirklich große Angst vor dem Tod hatte.
00:11:39: Also es war wirklich Schwankung jetzt...
00:11:54: Wie haben Sie sich gefühlt, als sie erfahren haben
00:12:00: dass die Judit sind so?
00:12:16: Ich war irgendwie auch dankbar für meine Eltern, dass sie und mein Bruder nicht mehr leiden mussten.
00:12:26: Und ich war einfach glücklich.
00:12:29: Auch irgendwie stolz auf mich weil ich sage guck mal ich habe den Krebs besiegt das kann ich dir da und ich bin viel stärker als ich gedacht habe.
00:13:04: Ich habe oft versucht zu beten, aber jetzt nicht so mit dem Get-Betbuch in der Hand.
00:13:09: Also einfach nur Gott, bitte hilf mir!
00:13:15: Schau mich ich bin hier, ich brauche deine Hilfe, bitte lass mich nicht allein.
00:13:19: Manchmal hatte ich wirklich Angst vor dem Tod.
00:13:23: Und das hat mich ein bisschen beruhigt, der Glauben und einfach dieser kurze Gebet.
00:13:33: Man muss ja denken, ich war auch ein Kind.
00:13:35: Ich war jetzt kein Erwachsener.
00:13:38: Das ist was ich machen konnte.
00:13:42: Was mir auch so wiederglauben ... Paradoxalisch war dieses Lied von der Kelly Family, das heißt Calling Heaven.
00:13:51: Und es ist aus der Perspektive einer Person geschrieben die Krebs hat und ja die Warte zu sterben.
00:14:03: In diesem Lied sagt diese Person auch Ja ich warte auf jemanden da kommt und meine Selle nimmt Um mich nach Hause zu bringen.
00:14:14: Ich hatte eine große Angst, dass ich sterbe.
00:14:18: Aber dieses Lied hat mich irgendwie auch beruhigt.
00:14:22: Es klingt so komisch.
00:14:24: Wahrscheinlich ging es da auch um Gott.
00:14:27: Dort kommt und nimmt dich okay.
00:14:32: Auch wenn ich jetzt sterbe ist das dann so.
00:14:35: Vielleicht am Ende doch gar nicht so schlimm.
00:14:48: Ah, da sind mehrere Sachen zusammengekommen.
00:14:51: Also erstens, da war ich gerade im Deutschbuch also die nächste Lektion war Musikmusikmusik und das waren auch drei Wochen vor Weihnachten.
00:15:02: Da habe ich mir schon gedacht Ich möchte schon ein Projekt mit Musik machen Und gleichzeitig ihr wisst ja wir haben auch schon letztes Jahr etwas für die kürzkrankten Kinder gemacht.
00:15:17: Und dann hatte ich schon die Idee, etwas mit Musik und für die Kinder zu machen.
00:15:22: Und gleichzeitig – also deswegen sage ich da waren mehrere Sachen, die dazu geführt haben – gleichzeitig kam so ein Aufruf von Michael Patrick Kelly, so eine Mail in der er gefragt hat welche Spuren seine Musik im Läden seiner Fans gelassen hat Und dann habe ich ein bisschen nachgedacht und so ist mir die Idee gekommen.
00:15:49: Ich habe gesagt, er wollte einen Video haben, dass man ein Video macht und das schickt.
00:15:55: Dann habe ich gesagt, warum soll ich ein Video noch für ihn machen?
00:15:59: Vielleicht können wir mehr daraus machen.
00:16:04: So ist die Idee entstanden!
00:16:06: Er hat das erste Video gemacht und ich bin da nicht gekommen weil ich sehr krank war Aber ihr habt es trotzdem allein gemacht.
00:16:16: Ja, dieses erste Video war eigentlich für ihn gedacht und das war aber zu spät für diese Aktion.
00:16:25: Welches Lied hat Ihnen geholfen als sie ausgehend auch Krebs hatten?
00:16:34: Paradoxisch Calling Heaven von Kelly Family.
00:16:38: Das ist dein Lied geschrieben von Michael Patrick Kelly also damals der mit seinen Geschwistern zusammen gesungen hat.
00:16:46: Und warum sage ich ja komischerweise, weil dieses Lied ist aus der Sicht einer Person geschrieben die an Krebs leidet und dieser Person war dort zu sterben.
00:16:59: Ich war damals vierzehn, ich hatte große Angst dass ich sterben werde aber irgendwie durch dieses Liet ist diese Angst weggegangen.
00:17:08: es hat mich beruhigt und ich habe mir auch gedacht okay auch wenn ich jetzt sterben muss dann ist das so hatte ich nicht mehr diese Panik und diese Angst.
00:17:21: Wie ist das Projekt zustande gekommen?
00:17:24: Und was waren die verschiedenen Fassen des Projekts?
00:17:29: Also wie gesagt, ja da kamen das alles zusammen mit dem Aufruf von Michael Patrick Kelly mit der Musik im Unterricht.
00:17:39: Ihr wisst ja, wir haben schon vorher mit der Runiklinik Frankfurt gearbeitet.
00:17:43: Wir haben Sachen für die krebskranken Kinder gemacht.
00:17:45: also das ist schon eine langjährige Zusammenarbeit mit ihnen.
00:17:52: Das war die erste Phase.
00:17:53: da haben sie ihr Poster für die Krebs kranken Kinder gebastelt Mit Mutbotschaften.
00:18:01: Und dann die Leute an der Uniklinik waren sehr begeistert und haben das ganze Poster von euch eingerahmt, es gibt heute eine Galerie.
00:18:12: Wenn man in die Kinderkrebsonkologie reingeht sind eure Poster aufgehängt.
00:18:22: Und dann haben wir gesagt, wir wollen auch was für sich spenden.
00:18:26: und dann habt ihr besonders erst zwei noch zwei andere Mädchen habt ihr Kuchen gebacken.
00:18:31: Das habt ihr auf dem Schulhof verkauft mit dem Geld das man bekommen hat.
00:18:38: Das haben wir dann auch gespendet.
00:18:41: Wir haben dann auch Brettspiele für die Kinder gekauft und Bastelmaterial damit sie eine Beschäftigung haben.
00:18:48: also das war so die erste Phase.
00:18:54: Als ich dieses Projekt machen musste, wollte ich auch die Kinder was davon haben.
00:19:00: Also nicht irgendein Projekt das dann verschwindet in der Schule dass niemand sieht sondern wirklich dass jemand das bekommt und vielleicht eine kleine Freude hat.
00:19:12: Und dann kam die nächste Phase.
00:19:14: also das war jetzt eigentlich das eigentliche Projekt Die Kinder.
00:19:18: also ihr musst drei Lieder aussuchen, die euch glücklich machen wenn ihr traurig seid.
00:19:23: Wenn ihr Ärger mit den Eltern habt und so.
00:19:27: Und dabei damit auch die Sprache kommt musst du dir Mutgotschaften aufnehmen für die Kinder und erklären warum ihr diese bestimmten Lieder ausgesucht habt.
00:19:39: So und dann das haben wir dann gemacht.
00:19:41: Das haben wir auf einem US-Bestick gespeichert und dann haben wir diesen US- Bestick in der Uniklinik Mainz und Uniklinge Frankfurt gebracht.
00:19:51: Und ja, da war auch Radio RPR-I in Mainz als wir das übergeben haben.
00:19:59: Ihr wart dann aber so begeistert und hat gesagt okay also es war vor Weihnachten, Weihnachten waren dann vorbei die Ferien waren vorbei.
00:20:06: im neuen Schuljahr, also im neuen Jahr habt ihr dann gefragt was machen wir jetzt weiter für die Krebskranklinder?
00:20:14: Dann ist mir die Idee gekommen dass ihr dann Geschichten schreibt Audiobücher aufnimmt, wieder mit dem Gedanke.
00:20:27: Das kann den Kindern helfen.
00:20:29: also wie der Stimme ja weil warum?
00:20:31: Weil die Hauptbühne des Projekts ist.
00:20:34: Kinder haben kein Geld zum Spenden aber sie haben ihre Stimmen und dieser Ja wenn ich jetzt hundert Euro spende ein Krebskrankeskind sieht nie dieses Geld.
00:20:45: Ja, das wird jetzt für Behandlung, für Recherchiere und so weiter benutzt.
00:20:51: Aber die Kinder sehen es nie!
00:20:53: Und wenn wir jetzt was für sie machen, diese Stimmen, eure Stimmen eurer Botschaften, eure Geschichten gehen dann direkt zu den Kindern.
00:21:02: Das war jetzt meine Hauptidee.
00:21:05: Dann sind die Kinder wieder noch ein Stück weiter gegangen und haben Videos zu denen... Geschichten geschrieben.
00:21:14: Also einige haben Geschichten geschrieben, sie aufgenommen aber einige haben sogar ganz ganz tolle Videos zu denen Geschichten gemacht und wir haben das auch hinter uns.
00:21:26: dann haben wir auch Interesse von RTL bekommen ja so Medieninteresse.
00:21:33: die haben dann über unser Projekt berichtet.
00:21:36: Wir haben das wieder übergeben Aber das Interesse ist noch sehr groß und dann haben wir gesagt, okay, wir gehen jetzt in die nächste Phase.
00:21:44: Und das ist jetzt unser Podcast!
00:21:47: Also da sind so die Phasen schon ganz viel.
00:21:52: Warum war es ihnen so wichtig dass Michael Patrick Kelly von dem Projekt erreicht?
00:21:59: Das gab zwei Hauptgründe warum das so war.
00:22:03: also erstens weil er unseren Projekt inspiriert hat durch diesen Aufruf Ja, mit den Traces und Spuren.
00:22:14: Und als ich dann so überlegt habe welche Spuren seine Musik in meinem Leben gelassen hat, ist das wieder alles zurückgekommen.
00:22:21: Ich hab mich erinnert wie ich sie als Kind auf der Straße gesehen habe Wie ich dann wegen ihnen Deutsch und Englisch gelernt habe Wie mir die Musik weiter während meiner Köpfserkrankung geholfen hat Und dann habe ich gesagt, wow das sind richtige Traces die wir gelassen haben.
00:22:39: Also die haben quasi mein ganzes Leben geprägt und ich wollte diese Spuren zurückgeben.
00:22:50: also ich fand es sehr wichtig dass so wie ein Kreis entsteht.
00:22:54: also die haben mir damals besonders er ja weil Collingham war sein Lied Kraft durch Musik gegeben, dadurch bin ich Lehrerin geworden.
00:23:08: Ich habe den Krebs besiegt und ich bin jetzt Lehrerin hier und ich mache dieses Projekt mit meinen Schülern.
00:23:15: also ich gebe seine Spuren quasi an euch weiter und ihr gebt diese Spuren an die Krebskranken Kinder weiter und die werden dann wahrscheinlich auch wieder ihre Spuren irgendwann weiter und so geht und mir war das einfach wichtig dass er erfährt wie weit seine Spuren gehen können.
00:23:34: Über Zeit und Ort, weil ich damals in Rumänien war.
00:23:38: Das hätte er gar nicht gedacht vielleicht.
00:23:42: Und ich hatte das Gefühl für ein Künstler ist auch wichtig dass er sieht was seine Kunst, was die Musik bewirken kann.
00:23:52: also das ist wirklich Leben ändern kann und nicht nur verrückte Fans, sondern wirklich etwas Schönes dabei rauskommt.
00:24:01: Ja weil ihr helft den Krebskranken Kindern und das ist sehr schön und für mich war es wie ein Kreis der sich geschlossen hat.
00:24:10: du hast mir das gegeben jetzt gebe ich dir das zurück.
00:24:13: Ich zeige dir was ich aus deinen Spuren gemacht habe.
00:24:22: Also fühlt er sich dann auch gut dabei und das haben wir gesehen.
00:24:28: Ich hatte recht!
00:24:31: Was hat sie am meisten über das Projekt berührt?
00:24:36: Oh, euer Engagement.
00:24:38: also das Engagement mit dem ihr am Projekt arbeitet obwohl es okay als am Anfang war ist ein Projekt für die Schule.
00:24:47: habt eine Note dafür bekommen Aber das ist schon längst nicht mehr der Fall.
00:24:52: Wir machen alles, was wir in eurer Freizeit machen.
00:24:58: Ihr seid sehr empathisch und das berührt mich jedes Mal.
00:25:03: Und so hilfsbereit und ihr wollt wirklich helfen!
00:25:07: Ich bin immer wieder bewundert, was ihr alles machen könnt.
00:25:09: Auch diese Videos schneiden und Audio Dateien schneiden... ...und die Bilder, die ihr malt... ...videos usw.. Ich hätte nie gedacht.
00:25:23: Tolle Arbeit, mir sehr stolz auf euch!
00:25:28: Wie haben Sie die Kinder dazu motiviert am Projekt teilzunehmen?
00:25:33: Ganz am Anfang war es einfach weil das ein Schuldprojekt war und sie mussten das machen sonst hätten sie eine schlechte Note bekommen.
00:25:42: aber ich habe ihnen natürlich auch ein bisschen erzählt warum mich das machen ein bisschen über meine eigene Geschichte erzählt.
00:25:51: Ich habe ihnen gesagt, also euch gesagt dass ich mit vierzehn Selbstkrebs hatte und ich weiß wie sich das fühlt und ich weiss dass die Kinder freuen wenn andere Kinder an sie denken weil das hat mir damals als Kind sehr gefällt.
00:26:09: Ich hatte genau das Gegenteil und ich denke ja dann hab' ich die Empathie in euch geweckt Und nach dieser Phase mit den Liedern und mit den Mutbotschaften, ja dann sind die Kinder selbst zu mir gekommen und haben gesagt was machen wir jetzt weiter für die Krebskranse-Kinder?
00:26:30: Das war für mich... Ja.
00:26:32: Die haben es verstanden, das ist sehr empathisch, sehr hilfsbereit und die wollen wirklich etwas machen, was anderen Kindern hilft.
00:26:43: Was überrascht sie am Meistern im Projekt?
00:26:49: Wie gesagt, das ist Engagemo.
00:26:51: Dass die Kinder es wirklich mit Herz und Selle machen, dass sie das wirklich machen wollen, dass sich so viel Zeit investieren, dass Sie so empathisch sind... Das hätte ich wirklich nicht erwartet!
00:27:05: Ja wir reden.
00:27:06: also ihr seid jetzt ein bisschen ältern aber wir reden jetzt von Kindern die zwischen elf und fünfzehn Jahre alt sind.
00:27:12: Also gerade die ganz kleinen, die Elfjährigen Und auch, als ich gesagt habe bitte sucht euch drei Lieder aus.
00:27:22: Ich hatte drei Kinder die selbst Lieder geschrieben, komponiert und gesungen haben.
00:27:28: Das hat mich überrascht.
00:27:29: also wow!
00:27:32: Weltdeutsch.
00:27:32: drei Songs, ja dürfen wir eigene Lieder schreiben?
00:27:37: Ja... Also das überrasche mich immer wieder, das ist Engagement.
00:27:43: Das finde ich ganz in dieser Empathie, das finde ich sehr toll.
00:27:51: Wie fühlen Sie sich dabei wenn sie sehen was für eine Resonanz dieses Projekts
00:27:59: hat?
00:28:01: Es wird mir wahnsinnig Herz erst mal weil es bedeutet dass wir etwas Gutes gemacht haben und ich bin überrascht.
00:28:11: also das hätte ich nie geglaubt dass ist so weit kommen wird und dass wir so eine Resonanz bekommen.
00:28:18: Und es fühlt sich gut an, ja?
00:28:21: Ich hoffe auch, dass das Publikum erreicht, dass es wirklich braucht.
00:28:27: Also die kranken Kinder, die sich allein füllen oder das ihnen gerade nicht so gut geht.
00:28:39: Was mussten Sie den Kindern mitteilen?
00:28:44: Lieber Kinder, auf jeden Fall seid stark!
00:28:47: Seid müdmutig.
00:28:48: Ihr seid nicht allein.
00:28:50: Wir denken an euch und wenn ihr heute nicht mehr könnt dann könnt ihr morgen ein bisschen mehr und so jeden Tag ein bisschen meer und verliert nie die Hoffnung und alles will gut.
00:29:05: wir sind auch da für euch.
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